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25.07.18 - Kategorie: Neues von ZEIT FÜR MENSCHEN

White Dinner Pfullingen am Freitag, 13. Juli 2018


Weit über dreihundert in festliches Weiß gekleidete Menschen folgten der Einladung zum White Dinner in den Laiblinspark. Weiß gedeckte blumengeschmückte Tafeln erwarteten sie dort auf der Wiese im Schatten der alten Bäume. Aus den mitgebrachten Picknickkörben wurden fein angerichtete kulinarische Köstlichkeiten ausgepackt bis hin zu silbernen Sektkübeln und stilvollen Gläsern.

„Kultiviert mit Kerzen, Kunst und Klängen – das klassische White Dinner“ war das Motto des Festes, das von der Pfullinger Stiftung Zeit für Menschen und dem Samariterstift am Laiblinspark im Rahmen der Pfullinger Kulturwege ausgerichtet wurde. Dahinter steht die Idee, gemeinsames, unbeschwertes Feiern zu ermöglichen. Tatsächlich kam eine buntgemischte Gesellschaft zusammen: Heimbewohnerinnen- und Bewohner mit ihren Angehörigen, Freundesgruppen, einzelne Paare, junge und ältere, Nachbarn, Damen, die sich vom Freibad kennen, sogar ein kleiner Jahrgang und Familien mit Kindern, die ihre Picknickdecken ausbreiteten. Und ganz selbstverständlich wurde alles, was aufgetischt war, miteinander geteilt. „Wir wurden herzlich an einem Tisch begrüßt und eingeladen, bei den appetitlichen Häppchen zuzugreifen“, sagte eine Besucherin, die zum ersten Mal zum White Dinner kam und überrascht war, so selbstverständlich und freundlich aufgenommen zu werden. Genau daran liegt den Veranstaltern viel: Sie wollen mit diesem Fest Gelegenheit zu Begegnung und Gemeinschaft bieten.

Für beste Unterhaltung sorgten das Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde mit seinem Dirigenten Peter Schlenker, der Chor ffortissimo, den Mario Kay Ocker leitete, und die fetzige Streetdance-Gruppe des VFL, die Chatterbox Crew, mit ihrer Trainerin Rebekka Werner. Alle bekamen viel Applaus. Für die eigens für das White Dinner geschaffenen Dekorationen auf Staffeleien und im Grün der Büsche hatten die Künstlerinnen Gaby Frey-Bantle, Miriam Madaus-Kuhn und Renate Schöck vom Kunstkreis Pfullingen gesorgt. Alle Beteiligten unterstützten ohne Gage dieses gemeinschaftliche Projekt zum Thema der Kulturwege 2018: „K wie Kultur – das machen wir.“

Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden. Sie hatten keine Mühen gescheut, um vielen Menschen einen unbeschwerten gemeinsamen Abend zu ermöglichen, und das bei freiem Eintritt. Dass das Wetter aufs Schönste mitspielte, das war einfach Glück. Worüber noch nachgedacht wird für ein nächstes White Dinner: Da erst bei Dunkelheit die mitgebrachten Kerzen ein stimmungsvolles Licht verbreiten, könnte man später beginnen und dafür länger am Abend zusammenbleiben. Bestimmt fände das großen Anklang bei den Besuchern.