PLÖTZLICH DEMENT - Und was jetzt?

Freitag, 2. Dezember 2016
im Samariterstift Münsingen (Uracher Straße 1 • 72525 Münsingen)

IMPULS:
 
Hartwig von Kutzschenbach, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Ba-Wü e.V., Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes für alte Menschen, Landkreis Esslingen 

ERFAHRUNG: 
Zwei Angehörige berichten aus ihren unterschiedlichen Erfahrungen der Pflege Blaue und graue Tage Portraits von Demenzkranken und ihren Angehörigen


Plötzlich ist alles anders!

Fast alle Söhne und Töchter stehen irgendwann vor der Frage: Wie umgehen mit älter werdenden Eltern? Und dann tritt nach einer Krankheit oder einem Unfall plötzlich der Fall auf: Eine Pflege ist notwendig – allein zu Hause geht nicht mehr.

Vermehrt stehen Söhne und Töchter vor der Situation, dass plötzlich eine demenzielle Entwicklung eintritt – manchmal schleichend, manchmal sehr plötzlich und massiv.

„Ich habe meinen Eltern versprochen – niemals ins Heim!“. Mit einem solchen Versprechen leben Viele und pflegen die Eltern selbst zu Hause. Die Erfahrungen sind manchmal beglückend und manchmal sehr schwierig. Durch die Krankheit und die hohe Belastung gerät das Verhältnis zu den Eltern unter Umständen aus der Balance.

Viele stehen vor der Frage: Wann ist es besser, zu Hause zu pflegen und wann ist eine Betreuung in einem guten Pflegeheim besser für alle Beteiligten? Wie gehe ich mit meinem schlechten Gewissen um? Wie lebt es sich in einem modernen Altenheim wirklich? Wo bekommen meine Eltern die beste Betreuung – im Heim oder zu Hause mit einem ambulanten Pflegedienst?