Jugendsozial Stiftung

Die JUGENDSOZIAL STIFTUNG wurde im September 2007 im Beisein des damaligen Ministerpräsidenten Oettinger gegründet. Er bezeichnete die Stiftung als „Mehrgenerationenhaus“ und nannte sie „eine ideale Konstruktion für die immer wichtiger werdende Verbindung zwischen den Generationen“. Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts, über die Gründung der Jugendsozial Stiftung: „So wie Rechnen, Schreiben und Lesen gelernt werden müssen, so muss heute soziale Verantwortung gelehrt und gelernt werden, damit unsere Gesellschaft ihr menschliches Gesicht behält". 

Die Ziele der Stiftung

Ein wichtiges Ziel ist die Organisation des Lehrens und Lernens von Sozialkompetenz als wichtiger Grundlage für Ökonomie und Gesellschaft. 

Ziel ist dabei überdies die gezielte Förderung von menschlicher Zuwendung in den Einrichtungen der Samariterstiftung. Die jungen Ehrenamtlichen kommen in Kontakt mit der älteren Generation, was das gegenseitige Verständnis fördert. Das gilt nicht nur umgekehrt auch für die Senioren, sondern verschafft ihnen überdies das Gefühl, von „den Jungen“ nicht vergessen zu werden. 

Aber auch der Kontakt der jungen Menschen mit behinderten und kranken Menschen in den Pflegezentren ist ein wichtiges Ziel der JUGENDSOZIAL STIFTUNG. So erfährt die junge Generation, dass „Nichtbehindertsein“ und Gesundheit nicht selbstverständlich sind und behinderte bzw. kranke Menschen unserer Zuwendung bedürfen. Dies könnte nicht zuletzt ein wertvoller Beitrag sein zur gegenseitigen Wertschätzung in unserer Gesellschaft, für die nie genug getan werden kann.

Die JUGENDSOZIAL STIFTUNG - Zeit für Menschen stellt gezielt Lernräume für Soziales Lernen zur Verfügung. Sie initiiert und organisiert das Lehren und Lernen von Sozialkompetenz der jungen Menschen in der Regel in Form von Projekten. Hier einige Beispiele:

Am 1. März 2009 wurde ein von der JUGENDSOZIAL STIFTUNG unterstütztes Jugendprojekt in drei Seniorenheimen der Samariterstiftung gestartet. In der zweijährigen Projektphase sollen junge Menschen aus unterschiedlichen Bildungsschichten und Entwicklungsphasen im Umgang zwischen Jung und Alt nachhaltige und persönlichkeitsprägende Erfahrungen machen. Eine Personalaufstockung von jeweils 20 Prozent in den beteiligten Einrichtungen und der Hauptverwaltung der Samariterstiftung ermöglicht es, speziell auf die Zielgruppen zugeschnittene Konzepte zu entwickeln und zu erproben. 

Überdies können dauerhafte lokale Kooperationen mit Schulen, Firmen und anderen Organisationen aufgebaut werden. Schließlich sollen am Ende des Projektes Strukturen geschaffen sein, die jungen Menschen das Erlernen von Selbstverständlichem und gut begleitetem Engagement und sozialer Verantwortung in den Altenhilfeeinrichtungen ermöglichen.

Projekte

Die Stiftung unterstützt Projekte mit Schulen zur Begegnung zwischen Jung und Alt zur Förderung der sozialen Kompetenz. Mehr  

Die Gremien der Stiftung

Die JUGENDSOZIAL STIFTUNG - Zeit für Menschen ist eine eigene Stiftung unter dem Dach der Stiftung ZEIT FÜR MENSCHEN. Sie nutzt deren Organisation und deren Strukturen. Deshalb hat die JUGENDSOZIAL STIFTUNG ein eigenes Organ, den Stifterkreis. Er umfasst alle Gründungsstifter der Jugendsozialstiftung sowie Zustifter.

Vertreten wird der Stifterkreis durch die Sprecher des Stifterkreises Hans-Heribert Engels, Prokurist Metabo Werke, Klaus-Peter Friedrich, Kreissparkasse Esslingen und Markus Krichenbauer, Senner-Druck Medien GmbH

Die Stifter

Um noch effektiver aktiv sein zu können suchen wir noch weitere Zustifter! Die JUGENDSOZIAL STIFTUNG wird sich weiter wandeln und von Jugendlichen selbst mit gestaltet werden. Dazu braucht es finanzielle Stützung.