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19.09.17 - Kategorie: Neues von ZEIT FÜR MENSCHEN

Sinn stiften heißt das Ziel


Die Münsinger Alb Stiftung von Zeit für Menschen kümmert sich seit zwölf Jahren um Benachteiligte

Seit zwölf Jahren unterstützt die Münsinger Albstiftung Zeit für Menschen benachteiligte Menschen auf der Münsinger Alb. 58 Stifterinnen und Stifter haben es sich zum Ziel gesetzt, Geschenke mit Sinn zu machen. So wird Geld gestiftet, mit dem dann wiederum verschiedenste Projekte auf den Weg gebracht werden, die Menschen im Alter, mit Behinderungen oder Krankheiten wieder Sinn und Freude am Leben vermitteln.

Diese zwölf Jahre sind jetzt mit einer kleinen Feier gewürdigt worden. Außerdem konnten bei dem Stifterfest Frank Bob, Michael Seidel sowie Daniel und Helena Noll als neue Stifter willkommen geheißen werden. In den vergangenen zwölf Jahren ist das Stiftungskapital von 50.000 auf mehr als 100.000 Euro angestiegen. Zudem sind 50.000 Euro Spenden eingegangen, die gemeinsam mit den Stiftungserträgen in Höhe von 10.000 Euro sinnvoll in Zeit umgewandelt werden konnten. Bürgerschaftliches Ehrenamt sowie das soziale Engagement zahlreicher Firmen sind das Rückgrat der Stiftung. „Wir sind auch nach zwölf Jahren erfolgreichen Wirkens auf Neustifter angewiesen“, sagt Jan-Dirk Naegelsbach, Sprecher der Stiftung. Umso mehr freute es ihn, dass beim Stifterfest in Grafeneck Helena und Daniel Noll, Judith und Frank Bob, Michael Seidel und Wolfgang Kreuzer offiziell mit Urkunde als Neustifter begrüßt werden konnten. „Ich habe selbst einen Bruder im Rollstuhl und bin so dankbar, dass es diese Münsinger Albstiftung gibt. Deshalb wollen wir unseren Beitrag leisten“, erklärte Helena Noll ihren Beweggrund.

 In all den Jahren hat die Stiftung durch einen Personalkostenzuschuss besondere Programme im Samariterstift Münsingen unterstützt. Sie leistet einen Beitrag zum Projekt Musikgeragogik und hat die Musiktherapie in der Werkstatt an der Schanz auf den Weg gebracht. Sie rief das Schlosscafé in Grafeneck ins Leben. Hier begegnen sich zwanglos Menschen mit und ohne Behinderung. Bewirtet wird das Schlosscafé von Gruppen, Schulklassen, Firmen, Parteien und vom Freundeskreis Grafeneck. Seit zwei Jahren lockt das „White Dinner“ unterstützt durch die Stiftung Besucherströme auf den Münsinger Rathausplatz. Stiften ist nicht nur Privatangelegenheit. Seit zehn Jahren arbeitet die Firma Bosch aus Reutlingen mit der Stiftung zusammen und unterstützt in Grafeneck. Jährlich wird das Werkstattgespräch ausgerichtet, wo sich Menschen aus Wirtschaft und aus dem Sozialen treffen und gemeinsam über Zeitaktuelles debattieren. Das Stifterfest wurde musikalisch vom „Bosch Swing Quartett“ begleitet. Außerdem gab es eine exklusive Führung durch das Schloss Grafeneck.